Handaxt

Eine Waffe mit langer Tradition ...




  • Wikinger Handaxt
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  • Wikinger Handaxt

Werkzeug, Waffe und ritueller Gegenstand ...

In der Kultur der nord- und südgermanischen Völker hatte die Axt eine lange und ausgeprägte Tradition. Während Funde aus der Eisenzeit nur vereinzelt zu vermerken sind, erlebte die Axt in der Wikingerzeit eine regelrechte Renaissance und war weit verbreitet. Sie diente als Werkzeug, als Waffe und als ritueller Gegenstand.

Die Handaxt (Handöx) war eine leichte und handliche Waffe mit langem dünnem Stiel. Die Axt konnte am Blatt unmittelbar am Stiel umfasst werden, so dass der Stiel als Stützstock dienen konnte. Das Blatt war breiter als das der Holzaxt. Der Teil am anderen Ende des Schaftauges konnte als Hammer verwendet werden.

Die Breitaxt (Breiðöx) – auch als „Dänenaxt“ bekannt – hatte ein sehr breites Blatt, dass sich zum Schaftauge hin verjüngte. Sie war die in Skandinavien übliche, zweihändig geführte Streitaxt.

Die Bartaxt (Skeggöx) war nach unten verlängert und eignete sich gut dafür im Nahkampf die Schilde durch Einhaken zur Seite zu reißen, und somit den gegnerischen Schildwall zu destabilisieren.

Der Axt wurde wie dem Schwert ein Name gegeben. Wenn man nach Snorri Sturluson und seiner Snorra-Edda geht, waren es wohl meist die Namen von Trollen bzw. Troll-Frauen.

Diese ungeschliffene Handaxt ist mit einem zum Axtblatt verdickten Ahornstil geschäftet und mit Leder verstärkt um im Kampf den Holzschaft zu Schützen. Am Stil-Ende ist ein Gegengewicht aus Messing angebracht.

Produktdetails
  • Blatt Werkzeugstahl, geschliffen, poliert
  • Schaft Ahorn, Leder, Messing, geschliffen, gewachst
  • Maße Blatt: 15 x 10 cm, Schaft: 80 cm
  • Artikelnummer M160013